Make vs. Zapier vs. n8n 2026: Der ehrliche Vergleich — mit den Kosten, die dir keiner vorrechnet
Automatisierung ist 2026 DAS Thema — die Agenten-Welle rollt, und drei Namen fallen immer: Make, Zapier und n8n. Was dir die meisten Vergleiche verschweigen: Die drei zählen völlig unterschiedlich ab, was du verbrauchst. Wer das nicht versteht, zahlt beim falschen Tool das 4- bis 15-Fache für dieselbe Arbeit. Genau da fangen wir an.
Make = Preis-Leistungs-Sieger für kleine Betriebe (ab 9 $/Monat, EU-Rechenzentren, KI-Agenten in allen Plänen). n8n = die Berliner Alternative für Technik-Affine und DSGVO-Strenge — ganze Workflow-Läufe zählen als 1, Self-Hosting kostenlos. Zapier = der einfachste Start, aber bei Volumen mit Abstand am teuersten. Ehrlich dazu: Unser Vetting fand bei Make Schwächen im Partnerprogramm — deshalb verlinken wir es ohne Provision.
Die Zähllogik: Warum „1.000 Ausführungen" dreimal etwas anderes heißt
Alle drei Tools rechnen nach Verbrauch ab — aber sie messen Verbrauch grundverschieden. Das ist der wichtigste Punkt des ganzen Vergleichs:
Zapier: „Tasks"
1 Trigger + 3 Aktionen = 3 Tasks pro Lauf. Vielschrittige Workflows werden teuer.
Make: „Credits"
5-Modul-Szenario = 5 Credits pro Lauf. KI-Module verbrauchen mehr (seit Umstellung 08/2025).
n8n: „Executions"
Ein Workflow-Durchlauf zählt als 1 — egal ob 3 oder 30 Schritte. Strukturell am fairsten.
Das Rechenbeispiel: Was kostet dieselbe Arbeit?
Ein realistisches Klein-Betrieb-Szenario: 2.000 Workflow-Läufe pro Monat, je ~4 Schritte (z. B. „Neue Anfrage → Daten prüfen → ins CRM → Bestätigungs-Mail"):
| Tool | Rechnung | Benötigter Plan | Kosten/Monat |
|---|---|---|---|
| Make | 2.000 × 4 Module = 8.000 Credits | Core (10.000 Credits) | ~9 $ (jährlich) |
| n8n Cloud | 2.000 Executions (Schritte egal) | Starter (2.500 Exec.) | 20 € (jährlich) |
| Zapier | 2.000 × 3 Aktionen = 6.000 Tasks | Professional (große Stufe) | ~49 $ bis 100 $+ |
Die große Vergleichstabelle
| Kriterium | Make | Zapier | n8n |
|---|---|---|---|
| Bezahl-Einstieg | 9 $/Mon (10.000 Credits, jährl.) | ~30 $/Mon (nur 750 Tasks) | 20 €/Mon (2.500 Executions, jährl.) |
| Gratis-Option | 1.000 Credits/Mon, 2 Szenarien | 100 Tasks/Mon, nur 2-Schritt-Zaps | Self-Hosting: kostenlos & unbegrenzt (Cloud: nur Testphase) |
| KI-Agenten | In ALLEN Plänen (auch Free) | Separates Produkt mit eigener Abrechnung | Tiefste Integration (70+ KI-Bausteine, lokale Modelle möglich) |
| DSGVO / EU | EU-Rechenzentren wählbar, Sitz Prag | Verarbeitung in den USA (DPF-zertifiziert, AVV) | Sitz BERLIN, EU-Cloud, Self-Host = volle Datenkontrolle |
| Lernkurve | mittel (~Tage) | minimal (~Stunden) | hoch (~1 Woche, Self-Host + Technik) |
| Vorlagen | 1.000+ (Angaben schwanken) | ~7.000+ | 10.000+ offizielle Workflows |
| Unser Vetting | 54/100 🟡 | kein Erst-Check | kein Erst-Check |
| Affiliate-Status bei uns | Programm existiert — von uns ZURÜCKGESTELLT (s. u.) | kein öffentl. Programm (2026) | Programm-Prüfung läuft |
Die drei Tools im Detail
Make (ehem. Integromat, seit 2020 bei Celonis) ist für die meisten kleinen Betriebe der beste Kompromiss: visueller Editor, 3.000+ Integrationen, KI-Agenten in allen Plänen — und mit 9 $/Monat für 10.000 Credits unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhältnis. EU-Rechenzentren sind wählbar (Achtung: nur bei Konto-Erstellung, später nicht änderbar!).
Was unser Vetting ergab (54/100, Gelb) — und warum hier KEIN Affiliate-Link steht: Das Make-Partnerprogramm zahlt ordentliche 35 % — aber Make räumt selbst offiziell Auszahlungs-Verzögerungen ein, die Community klagt seit Jahren darüber, und die Konditionen wurden historisch bereits gekürzt. Ein Programm, das seine Partner warten lässt, empfehlen wir nicht weiter, solange das nicht behoben ist. Das Produkt empfehlen wir trotzdem — es ist schlicht oft die richtige Wahl. Genau diese Trennung ist unser Job.
- Bester Preis pro Arbeitsschritt für Einsteiger-Volumen
- KI-Agenten ohne Aufpreis in allen Plänen
- EU-Rechenzentren + EU-Firma (Prag)
- Visuell erlernbar in Tagen, riesige App-Auswahl
- Preismodell-Änderungen 2025 (Credits, +25 % Aufschlag)
- Trustpilot 2,7: Kündigungs-/Abrechnungs-Beschwerden
- Fehlerbehandlung für Anfänger kryptisch
- Partnerprogramm mit Auszahlungs-Problemen (für dich als Nutzer egal — für uns ein Warnsignal zur Firmenkultur)
n8n ist das Tool der Stunde: 180-Mio.-$-Finanzierung (Okt. 2025), Bewertung 2026 auf 5,2 Mrd. $ verdoppelt, über 190.000 GitHub-Sterne — und der heimliche Star aller KI-Agenten-Tutorials. Für deutsche Betriebe doppelt interessant: Firmensitz Berlin, Cloud-Hosting in der EU, und per Self-Hosting verlassen deine Daten nie den eigenen Server — der DSGVO-Goldstandard (auch lokale KI-Modelle via Ollama möglich).
Die ehrliche Einschränkung: n8n ist das technischste der drei. Rechne mit einer Woche Einarbeitung; Self-Hosting heißt eigene Verantwortung für Updates und Backups. Und: Es gibt keinen dauerhaften Gratis-Cloud-Plan — nur eine Testphase (die kostenlose Variante ist das Self-Hosting).
- 1 Lauf = 1 Execution — Schritte kosten nichts extra
- Berlin + EU-Cloud + Self-Host-Option (DSGVO-Goldstandard)
- Tiefste KI-Integration (Agenten, Memory, lokale Modelle)
- 10.000+ offizielle Workflow-Vorlagen
- Steilste Lernkurve der drei
- Kein dauerhafter Gratis-Cloud-Plan
- Self-Host = eigene Wartungs-Verantwortung
- KI braucht eigene Modell-Schlüssel (Zusatzkosten)
Zapier bleibt unschlagbar bei einem: dem Einstieg. Den ersten „Zap" baust du in Minuten, ~7.000 App-Anbindungen, die meisten Tutorials weltweit. Wer heute eine simple Zwei-Schritt-Automatisierung braucht und nie über 100 Läufe im Monat kommt, wird mit dem Free-Plan glücklich.
Darüber wird es schnell unangenehm: Der Free-Plan kann nur Zwei-Schritt-Zaps, der Einstiegs-Bezahlplan liefert wenig Volumen fürs Geld, und die Task-Zählung bestraft genau das, was Automatisierung wertvoll macht — vielschrittige Workflows. Zapier driftet zudem klar Richtung Enterprise. Transparenz: Zapier hat 2026 kein öffentliches Affiliate-Programm — diese Einschätzung ist also garantiert unbezahlt. 😉
KI-Agenten 2026: Wer kann was?
- Make AI Agents: in allen Plänen (auch Free) — Agenten entscheiden selbst, welche deiner Szenarien sie auslösen. Niedrigste Einstiegshürde in echte Agenten; Abrechnung über Credits (KI verbraucht mehr).
- n8n: die tiefste Integration — Agenten-Baustein plus 70+ KI-Komponenten (Gedächtnis, Vektorspeicher, Modell-Wahl inkl. lokaler Modelle). Maximale Kontrolle, aber du brauchst eigene Modell-Zugänge.
- Zapier Agents: ein separates Produkt mit eigener Abrechnungseinheit („Activities", Free: 400/Monat) — funktioniert, aber du verwaltest zwei Abos.
Für wen welches Tool?
⚙️ Make, wenn …
- du der typische kleine Betrieb bist (Standardfall)
- Preis-Leistung zählt (9 $ für 10.000 Credits)
- du KI-Agenten ohne Technik-Studium testen willst
- EU-Datenhaltung wichtig ist
🇩🇪 n8n, wenn …
- du technik-affin bist oder IT-Hilfe hast
- DSGVO maximal streng sein muss (Praxis, Kanzlei)
- deine Workflows viele Schritte haben (zählt als 1!)
- du tief in KI-Automatisierung einsteigen willst
⚡ Zapier, wenn …
- du HEUTE in 10 Minuten starten willst
- es bei wenigen, simplen Zwei-Schritt-Zaps bleibt
- Budget keine Rolle spielt
🤔 Noch unsicher?
- Faustregel: Start mit Make Free (1.000 Credits)
- → Tool-Finder: Automatisierung
- → Erst Aufgabe klären: Readiness-Check
Häufige Fragen
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen den dreien?
Welches Tool ist am besten für DSGVO-sensible Betriebe?
Warum verlinkt ihr Make ohne Affiliate-Link?
Reicht der Make-Free-Plan zum Start?
Ist n8n nicht nur was für Entwickler?
Erst Prozesse, dann Tools: der Readiness-Check
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